Fastenzeit- die besten Tipps zum Durchhalten

 

Erfolgreich Fasten – mit diesen Tipps bleiben Sie dran!

 

Nun ist es soweit – mit dem Aschermittwoch wurde die Fastenzeit eingeläutet.
Viele versuchen während dieser Zeit, welche traditionell bis Ostern andauert, zu fasten – sie entsagen Süßigkeiten, Alkohol oder auch dem TV-Programm.
Allerdings ist für viele der radikale Verzicht alles andere als einfach und nicht immer mit Erfolg gekrönt.

 

Damit Ihnen das Durchhalten in diesem Jahr gelingt, haben wir hier die besten Tipps für Sie zusammengefasst.

 

Fasten tut gut, vorausgesetzt die Enthaltsamkeitsdosis stimmt!

 

Fasten kann der Verzicht auf vieles sein. Wenn es jedoch um den Essensverzicht geht, ist das Fasten nicht für jeden gleich gut geeignet. Menschen, die durch eine Erkrankung geschwächt sind, sollten unbedingt einen Bogen um die Nahrungsentbehrung machen, genauso auch sehr schlanke Menschen mit der Neigung zur Unterzuckerung. Generell sollte der Zeitpunkt gut gewählt sein und die Fastenkur zu Ihnen passen.

 

Fasten light – weniger Verzicht!

 

Volle Entsagung ist beim Intervallfasten, dass auch intermittierendes Fasten genannt wird, nicht das Ziel. Hier machen Sie lediglich für 12 bis 16 Stunden eine Essenspause. Danach kann für acht Stunden völlig normal gegessen werden. Vorzugsweise natürliche, leckere und vollwertige Speisen mit dem gewissen Mehrwert für Ihre Gesundheit. Diese Form des Fastens soll helfen, Entzündungen zu reduzieren, beim Abnehmen unterstützen und auf lange Sicht mehr Energie verleihen.

 

Fasten soll sich lohnen – wählen Sie Ihr persönliches Fastenziel!

 

Dieses Beispiel macht deutlich, dass es nicht immer eine radikale Fastenkur sein muss. Lassen Sie sich also nicht von Trends und Jahreszeiten unter Druck setzen. Nur wenn es für Sie passt, ist Fasten sinnvoll. Und vor allem gibt es viele Möglichkeiten sein Leben von Überfluss zu befreien, dafür müssen Sie nicht beim Essen beginnen. Genussmittel, Medienkonsum, Zucker, zu viel Sitzen, Handymanie, ständige Erreichbarkeit, soziale Medien, und vieles mehr. Hier überall lohnt sich die selbstauferlegte Enthaltsamkeit.

 

Die Top 5 für erfolgreiches Fasten

 

Für welches Fastenziel Sie sich auch entscheiden, diese Kniffe aus der Trickkiste helfen Ihnen durchzuhalten und vielleicht sogar mit Freude dranzubleiben.

 

1. Fasten gelingt am ehesten, wenn Sie sich bewusst dafür entscheiden und nicht nur damit starten, weil es die Zeit oder andere Umstände vorgeben. Entscheiden Sie sich dafür, soll das, nach Forschungsergebnissen einen günstigen Einfluss auf die Hormonausschüttung haben und der Verzicht weniger Stresshormone freisetzen.

 

2. Nehmen Sie sich nur das vor, was Ihnen möglich ist. Fordern aber nicht überfordern, lautet die Devise! So haben Sie Erfolg und bleiben dran. Wenn Sie aus beruflichen Gründen nicht auf das Handy verzichten können, Digital-Detox aber ganz oben auf Ihrer Liste steht, reduzieren Sie die Erreichbarkeit für eine bestimmte Zeitspanne an jedem Tag – zum Beispiel abends ab 19 Uhr. Möchten Sie beim Essen etwas kürzertreten, können Sie es mit Dinner-Cancelling am Abend versuchen oder Zucker, Fertiggerichte, Alkohol und Süßigkeiten für den Fastenzeitraum links liegen lassen.

 

3. Füllen Sie freie Zeit mit sinnvollen Aktivitäten! So viel sei verraten: Am Willen liegt es oftmals nicht, wenn wir das Fastenziel weit verfehlen. Entscheiden wir uns, weniger fernzusehen oder auf Mahlzeiten zu bestimmten Tageszeiten zu verzichten, steht uns plötzlich mehr Zeit zur Verfügung. Da wir von unseren Gewohnheiten abweichen, besteht das Gehirn geradezu auf das Übliche. Das hindert uns häufig daran durchzuhalten. Doch Fasten bedeutet nicht auch, die Freude hinter sich zu lassen. Im Gegenteil! Tun Sie sich Gutes in der frei gewordenen Zeit und füllen Sie die Stunden mit Aktivitäten, die Ihnen Freude bereiten. Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit um. Das Fasten wird Ihnen so leichter fallen.

 

4. Belohnen Sie sich! Jeder Tag, den Sie geschafft haben, ist eine Belohnung wert. Das bedeutet nicht, dass die extra große Portion Schokolade als Betthupferl, die passende Belohnung für den Fernsehverzicht ist. Vielmehr können Sie auch hier auf das Lieblingsbuch zurückgreifen, ein entspannendes Wannenbad oder zum Wochenabschluss eine erholsame Wellnessbehandlung genießen. Was Ihr Vorhaben ergänzt und Ihnen ein gutes Gefühl verleiht, ist jetzt genau das Richtige.

 

 

5. Trinken, Bewegen und entspannen. Trinken ist für unsere grauen Zellen genauso wichtig wie für sämtliche Prozesse in unserem Körper. Wenn Sie also Intervallfasten oder anderweitig auf Essen verzichten, hilft eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr dem Stoffwechsel auf die Sprünge. Bewegen Sie sich moderat. Gehen Sie jeden Tag ein paar Schritte mehr. Das Wichtigste, um Ihren Stoffwechsel in Bewegung zu halten, sind Pausen vom Sitzen. Bewegen Sie sich also unbedingt auch zwischendurch. Sorgen Sie für Entspannung! Durch Verzicht werden häufig Adrenalin und Cortisol, die beiden Stresshormone ausgeschüttet. Entspannungsübungen können dem entgegenwirken. Damit bleiben Sie ausgeglichener.